Der Umzug nach Deutschland

Nach 3 Jahren Wüste ging es nun zurück nach Deutschland.
Da es unser 3. Umzug innerhalb von 4 Jahren war hatten wir reichlich Übung darin.
Wir entschieden uns für die Variante die Möbel voraus zu senden und die letzten 3 Wochen in der Villa
nur mit dem Nötigsten zu leben.
Der Container sollte 4 Wochen unterwegs sein und somit hegten wir die Hoffnung in unserem neuen Haus
nur ca. eine Woche in einem Provisorium zu wohnen.
Am 2.und 3.Juni kam dann wir vereinbart das Umzugunternehmen.
Sie demontierten, verpackten und schleppten...hier ein paar Eindrücke vom Geschehen:

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Nachdem der Container nun schon einige Zeit auf reisen sein sollte bekamen wir einen Anruf vom Umzugunternehmen
aus Dubai, dass angeblich eine der Ausweiskopien nicht lesbar sei und der Container aus diesem Grund noch immer
in Dubai im Hafen stand.
Das hiess also, dass der Container erst nach 2 Wochen den Hafen von Dubai verlassen hat.
Zwei Wochen lebten wir nun schon aus dem Koffer und unsere Sachen lagen noch im Hafen.
Mit grösster Wahrscheinlichkeit hatte man den Auftrag für den Umzug angenommen ohne eine Platz auf einem
Containerschiff zu haben.

Am 24. Juni bin ich dann nach Deutschland geflogen und die Hunde sind am 25. auf die Reise gegangen.
Training für den Flug nach Deutschland Vorschau
Der Rücktransport der Hunde war nervenaufreibend,ständig wurden andere Papiere verlangt als vorher angekündigt.
Nach einem Gespräch mit einem Vorgesetzten des Zoll in Dubai war dann doch alles in Ordnung.


Ich hatte mir inzwischen einen Mietwagen in Deutschland besorgt um die Hunde am 26. in Frankfurt
am Cargo Flughafen abzuholen.
Die Hunde kamen planmässig um 14.05 Uhr an, doch selbt eine Stunde nach ihrer Landung
konnte mir bei KLM keiner Auskunft geben ob die Hunde den Transport gut überstanden hatten.
Man sagte mir nur: Bei uns hat noch jeder überlebt. Das konnte mich nicht beruhigen und ich beschloss selber Auskünfte in der Tierpension der Cargo City einzuholen.
Dort erfuhr ich nun endlich, dass es den Hunden gut geht.
Nachdem man mir dann die Frachtpapiere gegen eine Gebühr von 19,04 Euro für die Hunde aushändigte konnte ich die weiteren Stationen abklappern.
Zuerst ging es zum Tierarzt, dort hatte ich eine Gebühr in Höhe von 128 Euro für die Begutachtung der Hunde nach der Landung und die genaue Prüfung der Impfpässe zu zu entrichten.
Nun dachte ich es wäre fast geschafft, kurz noch zum Zoll und dann endlich die Hunde aus der Tierstation abholen.
Doch da hatte ich mich getäuscht, beim Zoll ging der Ärger erst richtig los.
Dort sagte man mir, da es sich bei den Hunden um einen Bullterrier und einen Bullterrier-Mix handelt gibt es Probleme bei der Einfuhr und
ich sollte nicht damit rechnen die Tiere heute noch mitnehmen zu können.
Mir ging es inzwischen sehr schlecht. Um einen Kreislaufzusammenbruch zu vermeiden besorgte ich mir erstmal schnell ein Getränk.
Das die Tiere aus Deutschland stammen und einen Heimtierausweis besitzen interessierte dort keinen.
Nun schaltete ich Jörg ein, der sich zu diesem Zeitpunkt noch in Dubai befand.
Er schickte den Wesenstest der Beiden zum Zoll, doch sie verlangten, dass das Ordnungsamt unseres neuen Wohnorts
sein O.K. gibt die Tiere dort zu dulden. 4 Stunden nach der Ankunft der Beiden konnte ich sie nun endlich gegen 61,88 Euro in der Tierstation abholen.
Beim Wiedersehen stiess Tyson ein lautes Quietschen aus und Jacky weldelte freudig mit dem Schwanz.

Joerg, der sich noch um die Übergabe der Villa an die Vermieterin kümmern musste kam dann am 27. Juni in Deutschland an.

Ach jetzt hätte ich fast vergessen zu schreiben, dass der Container ganze 2 Monate auf reisen war.
Jörg hatte extra 4 Wochen Freizeit eingeplant um alles zu Hause fertig zu haben, doch der Container kam genau 2 Tage vor seinem Arbeitsbeginn.

Hier einige Bilder vom Einzug:

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